Hals-/Kopf Sonographie

Die Hals- und Gesichtsregion sind gut mit einer sonographischen Untersuchung zu untersuchen. Einschränkungen gibt es dort, wo die zu untersuchende Struktur teilweise oder ganz von Knochen oder Luft bedeckt ist.

Raumforderungen der Speicheldrüsen (Ohrspeicheldrüse, Unterkieferspeicheldrüse), der Schilddrüse, der Zunge, Lippen- und Wangenweichteile sind hervorragend mit einer sonographischen Untersuchung zu beobachten. Falls etwas Auffälliges gefunden wird, kann mit eine Feinnadelpunktion eine genaue Diagnostik erfolgen. Die durch die Punktion gewonnen Zellen werden vom Pathologen untersucht, das Resultat in zirka einer Wochen besprochen. Bei der Speicheldrüsenerkrankung ist die Ultraschalluntersuchung die primäre bildgebende Methode. Dabei kommt auch die Farbdoppler-Sonographie zum Zug.

Der grösste Vorteil der Sonographie zeigt sich dadurch, dass die Ärztin/der Arzt die Information der Untersuchung selbst mit dem Ultraschallbild korrelieren kann. Damit gelingt eine präzise Operationsplanung, da mögliche Beteiligung von Nerven, Venen und Arterien als Gefahrenpunkte identifiziert werden können. Auch ist eine dreidimensionales Vermessen einer Veränderung und Grössenbestimmung möglich. Eine wesentliche Indikation der Sonographie ist zudem die Bestimmung des Halslymphknotenstatus bei Tumoren.